Slum in Indien

Infoabend zur „Aktion Indien“ – Spenden für das Land zwischen Reis und Raketen

Beim Info-Abend am 27.11.2013 haben wir uns gemeinsam mit den Entwicklungshilfe-Projekten des Kolpingwerkes in Indien beschäftigt. Nach allgemeinen Informationen zum Land, zur Bevölkerungsentwicklung und Gründen für die weit verbreitete
Armut gab eine TV-Dokumentation einen ersten Eindruck, wie sich das Leben in Slums anfühlt, wie die Suche nach Arbeit Männer für Monate von ihren Familien trennt, wie das Kastensystem Ungerechtigkeit über Generationen zementiert, die Kinder in Müll und Elend aufwachsen usw.

Dabei wurde auch diskutiert, wie in
einem Staat, der von uns oft als aufstrebendes Schwellenland mit Mars-Programm und hochqualifizierten Eliten wahrgenommen wird, gleichzeitig Verelendung in so unvorstellbarem Ausmaß existieren kann. Bereits wenige Zahlen machen sehr nachdenklich, ob unser Bilder eines „reichen Landes“ nicht zu einseitig ist: 2007 waren 46 Prozent der Kinder mangelernährt, nach Angaben von Unicef sterben in Indien jährlich 2,1 Millionen Kinder vor dem fünften Lebensjahr. Unsere Hilfe ist also existenziell wichtig! 

Dreh- und Angelpunkt aller Kolping-Projekte sind die indischen Kolpingsfamilien, die Milchviehprojekte, Kleinkredite, Hausbau usw. koordinieren. In der Regel ist die Hilfe so gestaltet, dass Projekte gefördert werden, die helfen, ein eigenes Einkommen schaffen, z.B. durch Kleingewerbe oder die Anschaffung von Kühen und Hühnern.

Mehr Infos: Kolping International

Kommentar verfassen