WZ porträtiert die Kolpingsfamilie: jung, vielseitig, sozial, engagiert

Die WZ hat in ihrer Ausgabe vom 10.06.2016 einen großen Artikel über die Kolpingsfamilie Grefrath gebracht, der auf die steigende Mitgliederzahl und die deutliche Verjüngung hinweist.  Wir freuen uns sehr über weitere (aktive oder passiv-fördernde) Mitglieder. Schaut doch mal auf unsere sehr niedrigen Beitragssätze… 🙂

Hier der Artikel im Originaltext:

Die Kolpingsfamilie wird jünger

In Grefrath freut sich die Gemeinschaft über großen Zulauf. Dazu tragen vor allem Familien bei.

Von Ulrike Gerards

Grefrath. „Hokuspokus“ war am vergangenen Wochenende am Eyller See angesagt. Kleine und große Hexen und Zauberer aus dem ganzen Kolping-Diözesanverband trafen sich – allen Unwettermeldungen zum Trotz – und hatten Spaß beim Spielen und Basteln, Toben und Klönen. Auch am Lagerfeuer hatten die Mädchen und Jungen mit Brötchen und Marshmallows viel Spaß.

Das Wochenende ist eine von vielen Aktionen, die die Gruppe „Junge Familien“ innerhalb der Kolpingsfamilie im Jahr anbietet. Und es ist – neben der Kolpingjugend – sozusagen der Jungbrunnen der Organisation, der mit für eine Trendwende gesorgt hat. Hatten die Kolpingsfamilien bis 2013 noch mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen, geht es nun aufwärts.

„Auch in den ersten Wochen 2016 konnten wir schon wieder sechs neue Mitglieder gewinnen. In den letzten drei Jahren sind wir in Grefrath um insgesamt 32 Mitglieder gewachsen und liegen nun bei 223“, sagt Christian Kappenhagen vom Leitungsteam der Kolpingsfamilie.

Ein Dutzend Familien gehört dem Kreis an

Und dazu haben unter anderem die „Jungen Familien“ beigetragen. Marion Gartz-Drießen und Anne Reulen gehören zum Organisationsteam. Etwa ein Dutzend Familien gehört zum Kreis, der sich in lockerer Atmosphäre zu bestimmten Terminen trifft. Die meisten kennen sich seit vielen Jahren, waren schon bei der Kolpingjugend und der Messdienergemeinschaft Grefrath und Vinkrath ehrenamtlich aktiv. Nun sind sie der Jugendarbeit entwachsen und waren auf der Suche nach Aktionen, an denen auch die Kinder Spaß haben.

Man backt gemeinsam, sitzt beim Kartoffelfeuer zusammen oder besucht wie im vergangenen Jahr den Kolpingtag in Köln. Einmal im Jahr gibt es neben dem Zeltwochenende auch ein Familienbildungswochenende mit inhaltlichem Arbeiten zu verschiedenen Themen rund um Ehe und Familie. „Dabei gibt es auch immer eine Kinderbetreuung, damit die Eltern auch Ruhe haben, sich Gedanken zu machen“, erklärt Marion Gartz-Drießen.

Die Grefrather sind froh, dass der Diözesanverband Aachen parallel zu den Aktivitäten in Grefrath seine Angebote für junge Familien ausgebaut hat. „Mit Hilfe des Diözesanverbandes kann man ganz andere Sachen anbieten, die auch für die Familien bezahlbar sind“, sagt Anne Reulen. Die „Jungen Familien“ sind offen für Interessierte, die gerne dazukommen möchten.

Doch in der Grefrather Kolpingfamilie ist das nur ein kleiner Teil der umfangreichen Aktivitäten für alle Altersgruppen. So finden im Namen der Kolpingsfamilie seit Jahren erfolgreich Ferienlager für Kinder und Jugendliche statt. In diesem Jahr geht es für die Kleinen nach Österreich, für die Großen nach Italien.

Nach der Kommunion können sich Jungen und Mädchen an Gruppenstunden der Kolpingjugend teilnehmen. Kult-Charakter hat für die Teilnehmer schon seit vielen Jahren das Pfingstzeltlager, zu dem Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Diözesanverband Aachen zusammenkommen.

Podiumsdiskussion gemeinsam mit der WZ ausgerichtet

Auch für Erwachsene und Senioren gibt es zahlreiche Angebote. So hatte die Kolpingsfamilie zusammen mit der WZ zur Podiumsdiskussion vor der Bürgermeisterwahl eingeladen oder auch einen Treff für Grefrather und Flüchtlinge, das Café International, zusammen mit vielen Helfern an den Start gebracht.

Vorträge, Radtouren und Betriebsbesichtigungen werden organisiert. Dieses vielfältige Angebot ist auch Michael Maurer vom Leitungsteam wichtig: „Als Kolpingsfamilie sind wir eine Gemeinschaft für Jung und Alt und freuen uns besonders, dass unser Durchschnittsalter bei sehr guten 37 Jahren liegt.“

„Das Konzept, vom Neugeborenen bis zum Senioren für alle attraktiv zu sein ist, ist anspruchsvoll“, ergänzt Christian Kappenhagen. „Aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch in den nächsten Jahren viel frischen Wind erleben werden.“

2016-06-09 WZ_Kolpingsfamilie wird jünger

http://www.e-pages.dk/wzniederrhein/516/article/432296/19/2/render/?token=47653c95ee0f856395ff09426dcd7e53

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