Ferienlager 2024-07-09

Tageswanderung 1 – Der Aufstieg

Es war einmal vor einigen Stunden, in einem mittelmäßig weit entfernten Land Namens Österreich, da zog eine wilde Bande von kleinen aber feinen Rittern und Ritterinnen aus um einen Berg zu erobern. Es war ein hoher Berg und der Aufstieg dauerte viele Stunden. Trotzdem hielten die kleinen Ritterinnen und Ritter tapfer durch. Zuerst führte ihr Weg sie über die Straßen und Wege ihrer altbekannten Wachrunde rund um die kleine Burg in der sie hausten. Doch bald schon mussten sie die trauten Wege verlassen. Als erstes kamen sie durch den Dusterwald. Doch weil es so warm war genossen Sie den Schatten der Bäume und eine kühle Briese. Sie durchquerten noch etliche weitere Gebiete doch wir wollen hier nur die Spannendsten noch einmal aufgreifen. Da gab es die lange Schlängelstraße auf der man den großen Drachen (Autos) ausweichen musste, die Kuh Wiese (dort gab es zwar keine Kühe aber einen Mühsamen aufstieg), und die von freilaufenden Einhörnern besiedelte Steinwüste (Hier gabs dann Kühe). Als die kleinen Ritterinnen und Ritter schon felsenfest überzeugt waren dass die Steinwüste niemals enden würde und auch schon lange keine spannenden Einhörner (die Kühe) zu sehen waren, kam hinter einem letzten Bergkamm ein wunderschöner See zum Vorschein. Dort rastete die Truppe. Doch weil viele von ihnen von dem Aufstieg sehr erschöpft waren entschied man nur die Ausdauerndsten und stärksten von ihnen auch noch das letzte Stück bis zur Bergspitze zu entsenden, um den Berg dann auch vollends in Besitz zu nehmen. Die anderen würden schon mit dem Abstieg beginnen und in der kleinen Burg, nach einem erholsamen Bad im Wasserfass, das Abendessen vorbereiten um den gelungenen Aufstieg mit einem Wassereis vorab, einer tollen, warmen Mahlzeit und einem mystischen Nachtisch gebührend zu feiern. Als alle Zuhause und Speis und Trank restlos verputzt waren, fielen die erschöpften Ritterinnen und Ritter geradewegs in ihre Betten und träumten schon von ihren nächsten Abenteuern.